GOÄ-Tipp - Augenheilkunde - OCT

Die Bundesärztekammer hat den bisherigen Rechtsstreit über die OCT-Abrechnung (Optische Kohärenztomographie) nun offenbar für beendet erklärt.

Die Ziffer 406 GOÄ ist danach nur noch ergänzend zur Ziffer A424 GOÄ zulässig, wenn eine Angio-OCT durchgeführt wird. Die Angio-OCT ist eine neue klinische Untersuchungsmethode, eine Weiterentwicklung der OCT. Die Nr. 406 GOÄ kann ggf. für beide Augen angesetzt werden. Die zusätzliche Farbcodierung ist in der Leistungslegende der Nr. 406 genannt.

Allerdings ist die bisherige Optische Kohärenztomographie des Auges (OTC) für jedes Auge analog Nr. 424 GOÄ weiterhin zulässig. Darin eingeschlossen ist die Leistung nach Nr. 423 GOÄ, die allerdings nicht neben der Nr. 424 GOÄ abgerechnet werden darf. Nur die Nr. 406 GOÄ ist nicht mehr neben der Nr. 424 GOÄ analog zulässig.